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User Stories

Versuchs mal Feature-Driven

Gastbeitrag: Katja Roth www.katjaroth.com

Das Team sitzt im Sprint Planning 2 zusammen und befasst sich mit der Frage, wie die im Sprint Planning 1 gezogenen User Stories umgesetzt werden sollen. Es klärt die technischen Details, stellt architektonische Fragen und schreibt das, was zu tun ist als Tasks auf Karteikarten. Typische Tasks sind: „Controller anpassen“ oder „Service schreiben“.

Nun beginnt der Sprint. Zwei Teammitglieder ziehen den Task „Controller anpassen“. Im Daily Scrum berichten sie am folgenden Tag darüber, was sie schon alles am Controller verändert haben und dass sie noch einen weiteren Tag benötigen, um die Arbeit zu beenden. Andere Teammitglieder wundern sich, warum dieser Task so viel Zeit in Anspruch nimmt, erinnern sich aber auch nicht mehr daran, was im Sprint Planning 2 zu diesem Task vereinbart wurde. Am Ende des Sprints ist die User Story nicht fertig, weil auch bei den anderen Tasks nicht klar war, was konkret getan werden sollte. Weiterlesen

Gastbeitrag: ATDD – Akzeptanztest-getriebene Entwicklung

Gastbeitrag von Ralf Wirdemann

Seit Anfang März steht die zweite Auflage meines Buches „Scrum mit User Stories“ in den Regalen der Fachbuchhändler. Zwei Gründe haben mich zum Schreiben der 2. Auflage bewogen: Zum einen war im September 2010 bereits absehbar, dass auch der 2. Nachdruck der Erstauflage spätestens im Januar 2011 vergriffen sein wird. Zum anderen beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit dem Thema  „Akzeptanztest-getriebene Entwicklung“ (ATDD) und ich wollte diesem Thema einen angemessenen Raum in meinem Buch einräumen.

Ich habe in mehreren Projekten die Erfahrung gemacht, dass Akzeptanzkriterien als essenzieller Bestandteil jeder User Story sowohl vom Product Owner als auch vom Team eher stiefmütterlich behandelt werden. Entweder werden sie gar nicht geschrieben oder in 5 Minuten als lieblose Liste schnell noch der Story hinzugefügt, damit der Scrum Master im Sprint Planning nicht meckert. Diese Beobachtung, zusammen mit der zunehmenden Bedeutung von ATDD, haben mich zum Schreiben des neuen Kapitels „User Stories Akzeptanztesten“ veranlasst.

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Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

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Wer schreibt eigentlich die User Stories?

Der Einsatz von User Stories in der Agilen Softwareentwicklung wird immer populärer. Viele sehen das Verfassen von Benutzergeschichten als Aufgabe des Product Owners – aber wieso eigentlich?

Ich bin der Meinung, dass jeder User Stories erstellen kann. Mike Cohn plädiert sogar dafür, dass alle Projektzugehörigen mindestens eine User Story verfasst haben sollten. Ich verfolge diesen Ansatz auch in meinen Projekten und habe gute Erfahrungen damit machen können. Zwei Anwendungsfälle aus der Praxis möchte ich heute kurz vorstellen.

Im ersten Fall mussten wir bei Start eines Projektes zügig zu ersten User Stories gelangen. Da das Projekt sehr technisch ausgelegt war, waren die Entwickler aus dem Team prädestiniert für das Schreiben der initialen Stories. Also veranstaltete ich mit dem Team und Product Owner einen User Story Workshop. Dieser startete mit den Grundlagen. Daraufhin ging es schnell an das Eingemachte und wir definierten die User Rollen und bestimmten die Ziele.

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7 interessante Antworten von Ralf Wirdemann

In der neuen Interviewreihe „7 interessante Antworten von…“ möchte ich Ihnen Persönlichkeiten vorstellen, die in den Bereichen Projektmanagement und Agile Softwareentwicklung zu Hause sind. Sie berichten darüber, welche Erfahrungen sie in ihren Projekten gemacht haben, was sie aus der einen oder anderen Situation gelernt haben und welche Tipps sie angehenden ProjektmanagerInnen oder Scrum Master mitgeben möchten.

Wir starten die Reihe mit Ralf Wirdemann [42], dem Autor des Buches Scrum mit User Stories sowie vieler Fachartikel zum Thema Agile Softwareentwicklung. Ralf ist seit 8 Jahren als Projektmanager und Agiler Coach (CSM, CSP) aktiv und unterstützte schon viele Unternehmen bei der Implementierung von Scrum.
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