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Organisation

Freelancer Tools für den Alltag

Wie immer hat meine sehr geschätzte Freundin und Mitstreiterin Petra einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht. Dieses Mal über des Freelancers digitale Helferlein. Inspiriert von Petras Artikel und einigen gemeinsam genutzten Services, habe ich mich zu diesem weiterführenden Artikel entschieden – vielleicht ist ja für den einen oder anderen noch etwas dabei.

Für meine alltäglichen Aufgaben, Ideen und Projekte nutze ich Trello. Das digitale Kanban hilft mir dabei, die Ideen aus dem Kopf in ein digitales Board zu überführen und somit nicht zu vergessen. Trello bietet sich auch für geteilte Projekte an und so nutze ich bspw. ein privates Board mit meiner Partnerin und ein weiteres mit den Agile by Nature Organisatoren. Weiterlesen

Rezension: Personal Kanban

Personal Kanban ist ja so im Allgemeinen ein interessantes Thema und aktuell in aller Munde. Da ich privat, für meine diversen Projekte und viele private Tätigkeiten stets ein Board pflege, fand ich das Buch mit dem Titel „Personal Kanban – Visualisierung und Planung von Aufgaben, Projekten und Terminen mit dem Kanban-Board“ interessant. Bisher hatte ich meine Kenntnisse aus meiner täglichen Arbeit in meine Personal Kanban Boards einfliessen lassen und war gespannt, was ich noch zusätzlich durch das Buch in Erfahrung bringen konnte. 

„Alle, die ihre Aufgaben, Projekte und Termine im Berufsleben, Privatleben und sozialen Leben stressfreier und effektiver organisieren möchten.“

Mit dieser Beschreibung, die auf dem Buchrücken zu finden ist, fühlt sich jeder sofort angesprochen und möchte mehr erfahren. Weiterlesen

Gastbeitrag: Sprint Zero – Die Null muss stehen

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Wenn man ein neues Projekt bei einem Kunden beginnt, muss man sich die Projektumgebung oft selbst organisieren oder doch zumindest sicherstellen, dass sie den eigenen Ansprüchen genügt. Gerade bei Scrum-Projekten möchte man gleich mit dem ersten Sprint Funktionalität implementieren und sich nicht erst noch mit organisatorischen Problemen herumschlagen, die man durchaus vorher hätte erledigen können. Trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wie schlecht vorbereitet manche Teams in ihren ersten Sprint geschickt werden. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach –  man führt vor Sprint 1 einen sogenannten Sprint Zero durch. In diesem vorgelagerten Sprint wird der die Umgebung und der erste Sprint so vorbereitet, dass man sofort mit der Implementierung von Funktionalität beginnen kann. So vermeidet man die üblichen Probleme, z.B. dass man keinen Zugang zum Entwicklungsserver hat, dass ein Entwickler gern einen zusätzlichen Monitor hätte, dass die Stühle im Projektraum Rückenschmerzen verursachen usw.

Der Sprint Zero ist natürlich projekt- und unternehmensspezifisch, aber das folgende Praxisbeispiel gibt vielleicht einen guten Einblick, was man machen kann.

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Product Owner im Potrait – Interview Heike Funk

Wie in der vergangenen Woche angekündigt, starten wir in dieser Woche mit der Serie „Product Owner im Potrait“. Heike Funk wird heute über ihre Erfahrungen in der Rolle als Product Ownerin berichten. Lernen sie ihre persönlichen Erfolgsfaktoren innerhalb eines Scrum Teams, der Arbeit mit Kunden und Abstimmung mit Projektbeteiligten kennen. Erfahren sie, welche persönlichen und allgemeinen Herausforderungen dieser zentralen Scrum Rolle anhaften und welche Fehler auf keinen Fall gemacht werden sollten. 

Steckbrief

  • Name: Heike Funk
  • Alter: 31
  • Angestellt als: Director eRecruiting Products
  • Product Owner Rolle seit: April 2010
  • Berufserfahrung gesamt: 10 Jahre
  • Branche: Internet
  • Produkt Thema: Job-Portal

Was ist deines Erachtens das Schwierigste bei der Erfüllung der Product Owner Rolle?

Als Product Owner trägt man volle Verantwortung für sein Produkt. Alles, was man tut, ist darauf ausgerichtet, das Produkt erfolgreich zu machen. Hierfür benötigt man Input von vielen Stakeholdern – internen und externen. Am Wichtigsten sind natürlich die Kunden bzw. Nutzer des Produktes und diejenigen, die wir zu Nutzern machen wollen. Es gilt herauszufinden, was sie sich wünschen und das dann zusammen mit den Kenntnissen über den entsprechenden Markt in die Entwicklung des Produktes einfließen zu lassen. Aber auch diverse interne Stakeholder haben Input und Ideen für ein Produkt. Diese sollte man als Product Owner aufnehmen und neben eigenen Ideen bewerten, verwerfen oder berücksichtigen. Am Ende muss man selber entscheiden, was als nächstes umgesetzt wird und das dann auch vertreten. Für mich ist dies oftmals die größte Herausforderung. Man kann selten allen Leuten gerecht werden und es wird oftmals verlangt, dass man Entscheidungen ausgiebig rechtfertigt, noch bevor der Erfolg abgewartet wird. Weiterlesen

Gastbeitrag: Faule Projektmanager

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Im letzten Jahr hatte ich das große Vergnügen, an einem Vortrag von Peter Taylor teilzunehmen. Peter sagt von sich selbst, dass er ein Lazy Projectmanager sei. Diese provokante Bezeichnung macht natürlich neugierig. Nun haben wir vermutlich alle in der Schule gelernt, dass das englische Wort „lazy“ auf deutsch „faul“ bedeutet. bab.la Wörterbuch übersetzt „lazy“ mit „faul“, „langsam“, „träge“ und „lustig“. Keine dieser Übersetzungen wird aber einem Lazy Projectmanager gerecht.

Peter bringt das Beispiel des preußischen Generalfeldmarschalls Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke (*1800 – †1891), der seine Offiziere in vier Kategorien eingeteilt hat:

  • Kategorie A: dumm und faul
  • Kategorie B: intelligent und tatkräftig
  • Kategorie C: dumm und tatkräftig
  • Kategorie D: intelligent und faul

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