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Lean Management

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100% Auslastung – alles Einstellungssache

Boris Gloger schrieb vor einiger Zeit, dass Denken in Auslastung blödsinnig ist. Angeregt durch den Beitrag und das Thema, fielen mir Situationen ein, bei denen Manager auf mich als Scrum Master oder meinen Product Owner zukamen und behaupteten, dass die Teams, mit denen ich arbeitete, nicht ausgelastet seien. Nach einem kurzen Gespräch mit den Managern und betroffenen Teammitgliedern, konnte ich mir dann schnell ein Bild von der eigentlichen Situation machen und die Kommunikation in die richtige Richtung lenken. Wie kam es zu der Annahme und was tue ich in diesen Situationen?

Das Missverständnis

Treffen sich ein Manager und Entwickler auf dem Flur. Sagt der Manager „Na, wie läufts bei euch im Team, kommt ihr voran?“ Darauf sagt der Entwickler „Diesen Sprint habe ich nicht wirklich etwas zu tun, da das Sprint Backlog nur Backlog Items für die Frontend-Entwickler enthält.“ Denkt sich der Manager „Hmmm…, da sitzt jemand rum und hat nichts zu tun!“.

Sie merken, dieser angedeutete Witz hat keine Pointe, weil diese Situation in vielen Unternehmen zum Alltag gehört. Was so nebenbei beim Small-Talk ausgetauscht wird, wirkt sich häufig in falschen Annahmen aus. Leider ist es bei vielen Managern immer noch so, dass sie annehmen, eine 100% Auslastung sei erstrebenswert. Wenn also jemand sagt, dass er „nichts zu tun hat“, dann bedeutet dies für den Manager, dass nicht effizient gearbeitet wird oder der Drang zum regulierenden Eingreifen steigt. Als Scrum Master ist es in diesen Situationen wichtig, in Richtung Management und Scrum Team zu kommunizieren. Weiterlesen

agileee

AgileEE 2011 – A hot spot on Agile

Jurgen Apello, Alistair Cockburn, J. B. Rainsberger, Vasco Duarte, Robin Dymond, Danny Kovatch und viele mehr, wie bspw. Sven, einige meiner Kollegen und ich, waren auf der Agile Eastern Europe Conference 2011 in Kiev zu Gast. Die Tage in Kiev waren (wie im vergangenen Jahr) wieder sehr inspirierend und ich konnte wiederholt eine Menge Anregungen mitnehmen. Inspiriert hat mich nicht nur wieder Stadt und Menschen in Kiev, sondern auch die vielen guten Vorträge während der zweitägigen Konferenz.  

Zudem konnte ich zwei Tage vor der Konferenz dem Management 3.0 Kurs mit Jurgen Apello (@jurgenappelo) beiwohnen, der in einer kleinen Runde von 15 Leuten stattfand. Der Kurs hat sich wirklich gelohnt und meine Kollegen und mich in viele energiereiche Diskussionen involviert. Seine guten praktischen Spiele haben uns dazu veranlasst, auch nach dem Kurs unsere Gedanken freien Lauf zu lassen.  Wir haben viele Fragen und Aufgaben mitgenommen, die es in den kommenden Wochen zu beantworten gilt.

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