Browse Tag

Kommunikation

Man vector designed by Balintseby - Freepik.com

Teamstimmung sichtbar machen

Ich bilde mir persönlich ein, dass ich eine ganz gute Menschenkenntnis habe, was mir in meinem Alltag und in der Arbeit mit meinen Teams häufig hilft. Die Arbeit mit Menschen ist sehr herausfordernd und in Teams oftmals komplex. Die Gründe warum jemand missgestimmt, traurig oder glücklich ist sind vielfältig. Um ihnen auf den Grund zu gehen muss man häufig schon nachfragen oder nachbohren, aber manchmal auch nur abwarten, bis derjenige selber auf einen zukommt oder man sich selber entscheidet das Gespräch mit ihm oder ihr zu suchen. Als Scrum Master, Agiler Coach oder Projektmanager sollten sie nicht die Augen verschließen und ein Gespür für die Stimmung ihrer Team Mitglieder entwickeln. Ich möchte ihnen heute eine Idee vorstellen, wie sie offen, visuell und spielerisch mit der Offenlegung von Stimmungen und Gefühlen im Team umgehen können…
Weiterlesen

atdd

Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

Weiterlesen

7 interessante Antworten von Marc Löffler

Mein heutiger Interviewpartner ist Marc Löffler (33). Marc habe ich auf der AgileEE 2010 persönlich kennengelernt, nachdem ich Gast seines Vortrags war. Als Leser seines Blogs www.scrumphony.com, war ich gespannt auf die Person, die sich hinter diesem amüsanten Profilbild auf Twitter versteckt.

Marc arbeitet seit acht Jahren als Projektmanager und beschäftigt sich als Scrum Professional (CSP) seit über vier Jahren mit Agilen Entwicklungsmethoden. Seine früheren Arbeitsstationen als externer Berater und Projektleiter bei Firmen wie DHL, Siemens oder EADS tauschte er gegen die aktuelle Arbeit als Agiler Coach bei der Sybit Gmbh ein.

1. Was motiviert dich in dem was du tust?

Jeden Tag zu versuchen, unser Arbeitsumfeld weiter zu verbessern und die Art und Weise wie wir arbeiten zu verändern. Weg von unseren strengen „Command & Control“ Strukturen, hin zu mehr Autonomie und Selbstorganisation.

Weiterlesen

Watercolor vector designed by Freepik

Präsentationschamäleons

Derzeit gibt es ca. 160 dokumentierte Chamäleon Arten auf der Welt. Chamäleons gelten als bedrohte Art in ihrem natürlichen Lebensraum. Es gibt jedoch eine Art der Reptiliengattung, die sich über Jahrzehnte prächtig verbreitet hat: Präsentationschamäleons.

Ich konnte diese Woche wiederholt diesem Schauspiel der Natur frönen. Es war ein ganz besonders eindrucksvolles Exemplar seiner Gattung. Wie alle Chamäleons nutzt auch das Präsentationschamäleon seinen Farbwechsel nicht vorrangig zur Tarnung, sondern vor allem zur Kommunikation. In diesem Fall zur Fehlkommunikation. Was im natürlichen Lebensraum des Chamäleons überlebenswichtig ist, verhindert im Konferenzraum die Übermittlung des Wesentlichen.

Weiterlesen

Paper vector designed by Freepik

Wer schreibt eigentlich die User Stories?

Der Einsatz von User Stories in der Agilen Softwareentwicklung wird immer populärer. Viele sehen das Verfassen von Benutzergeschichten als Aufgabe des Product Owners – aber wieso eigentlich?

Ich bin der Meinung, dass jeder User Stories erstellen kann. Mike Cohn plädiert sogar dafür, dass alle Projektzugehörigen mindestens eine User Story verfasst haben sollten. Ich verfolge diesen Ansatz auch in meinen Projekten und habe gute Erfahrungen damit machen können. Zwei Anwendungsfälle aus der Praxis möchte ich heute kurz vorstellen.

Im ersten Fall mussten wir bei Start eines Projektes zügig zu ersten User Stories gelangen. Da das Projekt sehr technisch ausgelegt war, waren die Entwickler aus dem Team prädestiniert für das Schreiben der initialen Stories. Also veranstaltete ich mit dem Team und Product Owner einen User Story Workshop. Dieser startete mit den Grundlagen. Daraufhin ging es schnell an das Eingemachte und wir definierten die User Rollen und bestimmten die Ziele.

Weiterlesen