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Kommunikation

Partner Kanban: Wie man mit Post-its ein Kind zeugt

Während meiner Kanban Workshops erzähle ich immer mit ein wenig Augenzwinkern, dass die Geburt meines Sohnes mit einem privaten Kanban geplant war. Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit – obwohl alle die mich näher kennen, dies sogar für möglich halten würden.

Meine Partnerin und ich pflegen ein gemeinsames Kanban. In diesem Beitrag möchte ich zusammenfassen, wie wir Kanban für die Jahresplanung und im Alltag nutzen und was es mit dem Nachwuchs auf sich hat. Gleichzeitig ist dies ein Aufruf, es selber auszuprobieren – in der Partnerschaft, im Familienkontext oder einfach für das nächste private Projekt. Ihr könnt mir glauben, dass Ergebnis lohnt sich. 👶

Kanban im privaten Umfeld

Kanban wird schon lange nicht mehr nur im Unternehmenskontext verwendet. Viele derer, die Kanban im beruflichen Alltag einsetzen, nutzen die Vorteile auch im Privaten. Aufschreiben, Visualisieren und Limitieren – das alles hilft mir für meine Selbstorganisation. Personal Kanban hat viele Facetten. Während ich für mich persönlich immer ein kleines Kanban auf dem Tisch kleben habe, nutzen wir für unsere gemeinsame Planung eine Kombination aus physischem Kanban Board und digitaler Version, die wir von überall erreichen können. Partner Kanban funktioniert für uns in der Partnerschaft hervorragend.

Die grobe Planung: Ideen, Wünsche & Ziele für ein Jahr

Die Retrospektive, Planung und Durchführung läuft in folgenden Schritten ab:

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(M)ein bunter Beitrag

Zu meiner Rolle gehört auch, dass ich mich nicht unbedingt immer beliebt mache. Ich denke hier vor allem auch an die Finanzabteilungen der Unternehmen in denen ich tätig bin. Dort steigen die Ausgaben für „Büromaterial“ nämlich erheblich an, da es sich im Laufe der Zeit bisher immer etabliert, dass Post-its zum Hauptwerkzeug der Wahl werden (btw. das Investment hat sich bisher immer ausgezahlt). Sei es bspw. zur Visualisierung von Aufgaben im Team, zum Festhalten von Ideen in Workshops oder zur Raumgestaltung. 😉

In einem bunten Beitrag habe ich kurz dokumentiert, worauf man sich mit mir einlässt. 😉

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Teamstimmung sichtbar machen

Ich bilde mir persönlich ein, dass ich eine ganz gute Menschenkenntnis habe, was mir in meinem Alltag und in der Arbeit mit meinen Teams häufig hilft. Die Arbeit mit Menschen ist sehr herausfordernd und in Teams oftmals komplex. Die Gründe warum jemand missgestimmt, traurig oder glücklich ist sind vielfältig. Um ihnen auf den Grund zu gehen muss man häufig schon nachfragen oder nachbohren, aber manchmal auch nur abwarten, bis derjenige selber auf einen zukommt oder man sich selber entscheidet das Gespräch mit ihm oder ihr zu suchen. Als Scrum Master, Agiler Coach oder Projektmanager sollten sie nicht die Augen verschließen und ein Gespür für die Stimmung ihrer Team Mitglieder entwickeln. Ich möchte ihnen heute eine Idee vorstellen, wie sie offen, visuell und spielerisch mit der Offenlegung von Stimmungen und Gefühlen im Team umgehen können…
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Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

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7 interessante Antworten von Marc Löffler

Mein heutiger Interviewpartner ist Marc Löffler (33). Marc habe ich auf der AgileEE 2010 persönlich kennengelernt, nachdem ich Gast seines Vortrags war. Als Leser seines Blogs www.scrumphony.com, war ich gespannt auf die Person, die sich hinter diesem amüsanten Profilbild auf Twitter versteckt.

Marc arbeitet seit acht Jahren als Projektmanager und beschäftigt sich als Scrum Professional (CSP) seit über vier Jahren mit Agilen Entwicklungsmethoden. Seine früheren Arbeitsstationen als externer Berater und Projektleiter bei Firmen wie DHL, Siemens oder EADS tauschte er gegen die aktuelle Arbeit als Agiler Coach bei der Sybit Gmbh ein.

1. Was motiviert dich in dem was du tust?

Jeden Tag zu versuchen, unser Arbeitsumfeld weiter zu verbessern und die Art und Weise wie wir arbeiten zu verändern. Weg von unseren strengen „Command & Control“ Strukturen, hin zu mehr Autonomie und Selbstorganisation.

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