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Meine Eindrücke zum Agile by Nature Camp 2016

Im Camp Reinsehlen fand vom 6. -8. Oktober 2016 das Agile by Nature Camp zum zweiten Mal statt. Wie im vergangenen Jahr, entschieden wir uns als Organisatoren für einen Rahmen von 50 Teilnehmern für die Unkonferenz. Das dies die richtige Entscheidung war, erhielten wir während (und nach den drei Tagen) wiederholt als positive Rückmeldung.
Die Stimmung beim diesjährigen Barcamp war erneut hervorragend. Viele der Teilnehmer haben die Chance genutzt, um den Termin erneut wahrzunehmen und sich ganz im Sinne einer Unkonferenz die drei Tage selber zu gestalten.

Tag 1 – Vorfreude & Ankommen

Am Donnerstagabend starteten wir mit etwas Auflockerung und Kennenlernen in den Abend. Bei leckerem Abend-Buffet erhielt man einen guten Vorgeschmack auf die kommenden 1,5 Tage. Im Anschluss an das Essen waren die Teilnehmer aufgefordert, sich in Teams zusammenzufinden, sich vorzustellen, einen Teamnamen zu geben und mit dem Hashtag #abnc16 eine Willkommensnachricht zu posten. Im Anschluss fand die Begrüßung und einige Lightningtalks statt. Hier bekamen alle einen tiefergehenden Eindruck von dem, was die Teilnehmer beschäftigt. Der Abend klang an der Bar mit netten Gesprächen und gewisser Vorfreude am Kaminfeuer aus. Weiterlesen

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Das Daily Stand-up Meeting variieren

Eines der Meetings des Scrum Frameworks ist das tägliche 15-minütige Stand-up Meeting, welches dem Team dazu dient, den aktuellen Status auszutauschen. Das Meeting hat einen festgelegten Ablauf, wird jedoch erfahrungsgemäß in jedem Scrum Team anders abgehalten. Hier einige Informationen, persönliche Erkenntnisse und interessante Abwandlungen.

Der „Standard“

A good stand-up will feel self-managed. [Yason Yip] Das Meeting dient den Team Mitgliedern zum Informationsaustausch und ist bewusst kurz gewählt, um anschließend die Kommunikation untereinander oder in Einzelgesprächen anzuregen. Es läuft standardmäßig nach folgendem Grundschema ab:

  • auf 15 Minuten begrenzt (timeboxed)
  • alle Teilnehmer sind anwesend und stehen im (Halb)Kreis vor dem Scrum Board
  • jedes Team Mitglied ist nacheinander an der Reihe und informiert die anderen Teammitglieder über folgende drei Fragen:
    • Was habe ich seit dem letzten Stand-up erreicht?
    • Was will ich bis zum nächsten Stand-up erreichen?
    • Was hindert mich im Moment daran, meine Arbeit zu machen? (Impediments)
  • die Redezeit pro Teammitglied ist beschränkt und sollte sich auf die entsprechenden Karten fokussieren
  • der Scrum Master moderiert (wenn nötig) das Meeting und notiert sich ggf. die genannten Impediments
  • der Product Owner nimmt im besten Fall immer teil und steht für Fragen zur Verfügung
  • die passive Teilnahme am Meeting steht jedem Stakeholder offen
  • das Meeting findet am Vormittag immer zur selben Zeit statt

Den besten und ausführlichsten Beitrag, den ich über das Daily Stand-up gelesen habe, lautet It’s Not Just Standing Up: Patterns of Daily Stand-up Meetings und ist von Jason Yip. Zudem empfehle ich diesen älteren Beitrag, der Tipps zum Daily Scrum enthält. Es sind nicht unbedingt die Tipps die interessant sind… sondern eher die entbrannte Diskussion.

Hier einige Vorschläge, das tägliche Meeting anzupassen.

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