Browse Tag

Agil

sprintzero

Gastbeitrag: Sprint Zero – Die Null muss stehen

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Wenn man ein neues Projekt bei einem Kunden beginnt, muss man sich die Projektumgebung oft selbst organisieren oder doch zumindest sicherstellen, dass sie den eigenen Ansprüchen genügt. Gerade bei Scrum-Projekten möchte man gleich mit dem ersten Sprint Funktionalität implementieren und sich nicht erst noch mit organisatorischen Problemen herumschlagen, die man durchaus vorher hätte erledigen können. Trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wie schlecht vorbereitet manche Teams in ihren ersten Sprint geschickt werden. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach –  man führt vor Sprint 1 einen sogenannten Sprint Zero durch. In diesem vorgelagerten Sprint wird der die Umgebung und der erste Sprint so vorbereitet, dass man sofort mit der Implementierung von Funktionalität beginnen kann. So vermeidet man die üblichen Probleme, z.B. dass man keinen Zugang zum Entwicklungsserver hat, dass ein Entwickler gern einen zusätzlichen Monitor hätte, dass die Stühle im Projektraum Rückenschmerzen verursachen usw.

Der Sprint Zero ist natürlich projekt- und unternehmensspezifisch, aber das folgende Praxisbeispiel gibt vielleicht einen guten Einblick, was man machen kann.

Weiterlesen

atdd

Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

Weiterlesen

agileee

AgileEE 2010 – Ein Rückblick

In der letzten Woche war ich – wie 400 weitere Interessierte – in Kiew zu Besuch, um bei der Agile Eastern Europe Conference 2010 (AgileEE) dabei zu sein. Um es vorweg zu nehmen, die Konferenz war ein voller Erfolg. Ich habe einen großen Blumenstrauß an Ideen und Anstößen mitgenommen und viele interessante Leute kennengelernt. Selbst die Stadt ist eine Erfahrung wert und ich fühlte mich zwanzig Jahre zurückversetzt und sah schemenhaft Erinnerungen aus meinem Russischunterricht vor meinem Auge aufblitzen. Nachfolgend ein kurzer Abriss über meine Erlebnisse in der Ukraine, über eine sehr bunte, sympathische, agile und empfehlenswerte Konferenz.

Für alle, die nicht den ganzen Artikel lesen möchten, finden auf www.agileee.org alle Präsentationen der Konferenz. Zudem gibt es schon eine Reihe von Meinungen, Zusammenfassungen und Eindrücken (hier, hier, hier, hier, hier oder hier) wie diesem Beitrag.
Weiterlesen

Business vector designed by Freepik

Ein Rückblick – Lean, Agile & Scrum Konferenz 2010

Am Dienstag ging es auf in die Schweiz, um die Lean, Agile & Scrum Konferenz (LAS 2010) in Zürich mit dem Titel „Vom Scrum-Projekt zum schlanken Unternehmen“ zu besuchen. Der erste Flieger – zu unmenschlichen Zeiten – war meiner. Leider habe ich trotzdem die Keynote A thinking tool called Agile von Henrik Kniberg verpasst und konnte nur die letzten Minuten und die Fragen der Zuschauer hören.

Danach ging es mit der Präsentation der Protagonisten dieses Tages weiter, die kurz und knackig ihren Vortrag vorstellten. Ein schöner Einstieg in eine Konferenz, die mit geschätzten 200 Teilnehmern ein sehr angenehmes und sympathisches Flair versprühte. Es ging dann mit einer kleinen Pause und dem ersten Vorträgen los…
Weiterlesen

Background vector designed by Freepik

7 interessante Antworten von Felix Rüssel

Im heutigen Interview beantwortet Felix Rüssel (36) meine knallhart gestellten Fragen. Felix arbeitet als Projektleiter und beschäftigt sich theoretisch wie auch praktisch seit 2001 mit Agilen Methoden. Anfänglich als Softwareentwickler in das Berufsleben gestartet, ist er über die Position als Softwarearchitekt und Technischen Beraters, heute als Projektleiter tätig. Dabei findet er den Blick von der anderen Seite, in der Rolle als Product Owner, sehr spannend.

Vielen ist Felix als Autor des Blogs www.armerkater.de ein Begriff. Dort finden sich viele Informationen zu den Themen Projektmanagement, Innovation, Organisation, Beschaffung und insbesondere Agile Ansätze.

Im Zusammenhang mit seiner momentanen Arbeitsstation in Karlsruhe, interessiert ihn vor allem die Projektarbeit im Nearshoring-Bereich. Hier sammelt er seit einigen Jahren Erfahrung gerade auch mit dem Einsatz Agiler Methoden. Weiterführende Informationen zu diesem Thema sind auf www.agile-nearshoring.com, seinem Blog oder auf Twitter (@armerkater) zu finden.

So, nun aber endlich zu den Fragen und derjenigen, die mir schon auf der Zunge brennt: Warum armerkater.de?
Weiterlesen

  • 1
  • 2