Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

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Gastbeitrag: Blockkarten für Kanban Teams – Verbesserungen aufdecken

Gastbeitrag: Susanne Reppin @stohh

Blockkarten sind nur eine von vielen Möglichkeiten um Verbesserungspotentiale zu entdecken. Wir benutzen dieses Werkzeug (lasst es uns so bezeichnen) in mehreren Teams mit großem Erfolg. Was Blockkarten sind und wie wir sie einsetzen, lässt sich folgendermaßen beschreiben…

Was ist eine Blockkarte?
In der Praxis sind dies bei uns quadratische Post-its. Sie werden direkt auf die Kanban Karte geklebt, sobald kein Teammitglied mehr an dieser Karte weiterarbeiten kann, die Karte aber noch nicht abgeschlossen ist.

Das wichtige Merkmal einer Blockkarte ist, dass sie eine Karte, sofort und klar erkennbar, als blockiert kennzeichnet. Wir vermerken darauf die Anfangszeit und den Grund. Ist die Blockade aufgelöst, so notieren wir die Dauer der Blockade und befestigen die Blockkarte auf der Rückseite der Kanban Karte. Wird diese Karte später besprochen, kann man die Informationen auf der Blockkarte in die Analyse einbeziehen. Weiterlesen

Statistiken für Kanban Teams – Verbesserungen aufdecken

Wer hat schon Lust auf Statistik? Dennoch ist eine Betrachtung bestimmter Messgrößen sinnvoll, um Verbesserungspotentiale aufzudecken. Wir praktizieren in manchen Kanban Teams den sehr praktischen und einfachen Ansatz, der sich in fünf Schritte aufteilt:

  1. Zeitfenster für die Durchlaufzeit „in progress“ – Cycle Time
  2. Erledigte Karten direkt am Board nach der Durchlaufzeit gruppieren
  3. Augenfällige Durchlaufzeiten ansprechen
  4. Lead Time – gesamte Durchlaufzeit von „Aufgabe entsteht“ bis „Fertig“
  5. Gibt es verschiedene Typen von Aufgaben?

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7 interessante Antworten von Marc Löffler

Mein heutiger Interviewpartner ist Marc Löffler (33). Marc habe ich auf der AgileEE 2010 persönlich kennengelernt, nachdem ich Gast seines Vortrags war. Als Leser seines Blogs www.scrumphony.com, war ich gespannt auf die Person, die sich hinter diesem amüsanten Profilbild auf Twitter versteckt.

Marc arbeitet seit acht Jahren als Projektmanager und beschäftigt sich als Scrum Professional (CSP) seit über vier Jahren mit Agilen Entwicklungsmethoden. Seine früheren Arbeitsstationen als externer Berater und Projektleiter bei Firmen wie DHL, Siemens oder EADS tauschte er gegen die aktuelle Arbeit als Agiler Coach bei der Sybit Gmbh ein.

1. Was motiviert dich in dem was du tust?

Jeden Tag zu versuchen, unser Arbeitsumfeld weiter zu verbessern und die Art und Weise wie wir arbeiten zu verändern. Weg von unseren strengen „Command & Control“ Strukturen, hin zu mehr Autonomie und Selbstorganisation.

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Heilige Messe

Ich habe vor kurzem an einer Schulung teilgenommen. Diese wurde von einem anerkannten und bekannten Trainer durchgeführt, einem richtigen Spezialisten in seiner Domäne. Auf der Schulung musste ich wiederholt feststellen, dass manche Coaches häufig etwas von einem Priester haben und versuchen ihre Religion für das einzig Wahre und Glaubwürdige zu verkaufen. Weiterlesen