Scrumcoaches.com – Die Plattform für Agilisten

Wenn ihnen der Titel Scrumcoaches.com vertraut vorkommt, dann haben sie sicherlich das Buch Scrum mit User Stories von Ralf Wirdemann gelesen. Im letzten Jahr, knapp nach der Veröffentlichung des Buches, habe ich Ralf gefragt, ob die Idee von Scrumcoaches.com irgendwann Wirklichkeit werden solle. Seitdem tauschten wir uns häufiger über die Realisierung des Projekts aus. Vor einigen Wochen kam Ralf erneut auf mich zu und fragte, ob ich ihn bei der Verwirklichung unterstützen könnte…

Die Idee hinter Scrumcoaches.com

Die Verwendung von Scrum als agiles Framework ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Verbreitung erstreckt sich dabei über die verschiedensten Bereiche und Branchen. Diese Revolution geht jedoch häufig nicht einher mit den Erfahrungen und Fähigkeiten die Scrum Master, Product Owner oder Agile Coaches mit sich bringen. Der Markt an erfahrenen Professionals ist überschaubar und verteilt sich momentan auf wenige Köpfe bzw. Unternehmen, die sich auf das Thema spezialisiert haben.

„Scrumcoaches.com soll eine webbasierte Plattform für die Vermittlung von Dienstleistungen im Scrum-Umfeld werden. Scrum-Coaches können ihr Profil hinterlegen und die Projektdatenbank nach offenen Projekten durchsuchen. Projektanbieter können Projekte einstellen und für die Suche freigeben oder gezielt nach Scrum-Coaches suchen.“ [Scrum mit User Stories, 1. Auflage Hanser Fachbuch]

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RFID Scrum Board

Auf dem Scrum Log von Jeff Sutherland bin ich auf den Artikel über den Gewinner des Atlassian „The Ultimate Wallboard Contestgestoßen und bin wirklich begeistert. Auf dem ersten Platz ist ein RFID Scrum Board gelandet, bei dem verschiedene Tools und Technologien kombiniert werden, um das Scrum Board zu aktualisieren. Neben dem manuellen verschieben der Karten, interagiert das System automatisch mit JIRA, um das Burndown zu aktualisieren oder Karten auszudrucken. Zudem spricht das Board mit Hilfe von Google Voice mit dem Team, um es an kritische Items oder an das Umhängen der Karten zu erinnern.

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7 interessante Antworten von Patrick Fritz

Ich stelle ihnen heute Patrick Fritz, Geschäftsführer der Pionierbasis und Lehrbeauftragter an der FH Vorarlberg, als meinen Interviewpartner vor. Patrick schreibt aktuell seine Dissertation an der Universität Innsbruck zum Thema „Virtuelle Communities in der Produktentwicklung“. Neben seiner Anstellung als Lehrbeauftragter an der FH Vorarlberg im Bereich Projekt- und Prozessmanagement hat er kürzlich Pionierbasis ins Leben gerufen.

Seine „Lehrjahre“ hat Patrick in der Projektmanagement Beratung verbracht. Anschließend wechselte er an die FH Vorarlberg zurück, um Jahooda aufzubauen. Nachdem das Projekt auslief, entschied er sich die erfolgreiche Plattform im Rahmen eines Spin-Offs weiterzuführen. Auf diesem Wege ist die Pionierbasis (ich berichtete) entstanden.

Lesen Sie weiter, welche Praxistipps Patrick während seiner Arbeit als Projektmanager (nach IPMA) und Certified Scrum Master (CSM) gemacht hat… Weiterlesen

Gastbeitrag: ATDD kurz erklärt – Die richtigen Dinge entwickeln

Gastbeitrag: Ralf Wirdemann www.b-simple.de

Akzeptanztest-getriebene Entwicklung (kurz ATDD, für Acceptance Test Driven Development) ist eine Entwicklungspraxis, in der die funktionalen Anforderungen einer User Story als konkrete und automatisierbare Beispiele vor der eigentlichen Entwicklung der Story selber geschrieben werden. ATDD fördert die Kommunikation zwischen Product Owner und Entwicklungsteam und hilft Software zu entwickeln, die der Kunde wirklich will. ATDD treibt die Entwicklung einer User Story entlang ihrer Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien beschreiben Geschäftsregeln, die erfüllt sein müssen, damit die Story als fertig gilt und vom Product Owner abgenommen wird. Betrachten wir als Beispiel eine User Story für die Durchführung einer Banküberweisung:

Als Kunde will ich einen Betrag von meinem Konto auf ein Zielkonto überweisen.

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