Meine Eindrücke zum Agile by Nature Camp 2016

Im Camp Reinsehlen fand vom 6. -8. Oktober 2016 das Agile by Nature Camp zum zweiten Mal statt. Wie im vergangenen Jahr, entschieden wir uns als Organisatoren für einen Rahmen von 50 Teilnehmern für die Unkonferenz. Das dies die richtige Entscheidung war, erhielten wir während (und nach den drei Tagen) wiederholt als positive Rückmeldung.
Die Stimmung beim diesjährigen Barcamp war erneut hervorragend. Viele der Teilnehmer haben die Chance genutzt, um den Termin erneut wahrzunehmen und sich ganz im Sinne einer Unkonferenz die drei Tage selber zu gestalten.

Tag 1 – Vorfreude & Ankommen

Am Donnerstagabend starteten wir mit etwas Auflockerung und Kennenlernen in den Abend. Bei leckerem Abend-Buffet erhielt man einen guten Vorgeschmack auf die kommenden 1,5 Tage. Im Anschluss an das Essen waren die Teilnehmer aufgefordert, sich in Teams zusammenzufinden, sich vorzustellen, einen Teamnamen zu geben und mit dem Hashtag #abnc16 eine Willkommensnachricht zu posten. Im Anschluss fand die Begrüßung und einige Lightningtalks statt. Hier bekamen alle einen tiefergehenden Eindruck von dem, was die Teilnehmer beschäftigt. Der Abend klang an der Bar mit netten Gesprächen und gewisser Vorfreude am Kaminfeuer aus.

Tag 2 – Spielerische Themen

Am Freitagmorgen ging es auf zur Marktplatzeröffnung, nachdem alle dem Geschichtenerzähler Rolf zugehört hatten, der die Regeln des Open Space im Format einer Geschichte vorstellte. Die Themen waren wie immer sehr vielfältig und bunt.

Spannend und sehr inspirierend fand ich, dass es einen Trend zum spielerischen Coaching gibt. Nicht nur, dass Spiele wie bspw. Fearless Journey oder Incremental Iterative Big Bang vorgestellt wurden, sondern vielmehr Eigenkreationen von den Teilnehmern ausprobiert werden durften. Genau wie Petras „52questions“, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit „Agile Coaching das Spiel“ von Judith oder Claudias Moderationsspiel für Retrospektiven „Retro“ zu testen und Feedback zu geben.

Wie immer haben mir neben den Sessions vor allem die Gespräche sehr viel Mehrwert und Spaß gebracht. Am Abend gab es dann eine Reihe an Spiel- und Getränk-Angeboten.

Tag 3 – Inspirationsschub

Die Sessions für den Samstag wurden sehr schnell von den Teilnehmern bestimmt, nachdem Sven alle mit einer Teamübung wachgemacht hatte. Mit der anschließenden Retrospektive zum Camp, einem Blitzlicht und dem Schreiben von Postkarten der Teilnehmer, beendet wir das Camp.

Als Organisatoren waren wir vom Feedback der Teilnehmer begeistert, dass wie auch beim letzten Mal sehr positiv ausfiel. Ich persönlich bin aufgrund der guten Gespräche und interessanten Session sehr energiegeladen nach Hamburg zurückgefahren und freue mich schon jetzt auf die Organisation des Camps in 2017!


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