Background vector designed by Freepik

Konsens schaffen mit einer Hand

Häufig fällt es in einer Gruppe schwer, zu einer einstimmigen Meinung zu kommen. Ein nützliches Werkzeug, um eine Entscheidung herbeizuführen, ist die Fist to Five Methode. Die Technik wird folgendermaßen angewandt: Der Moderator formuliert eine Entscheidung die getroffen werden soll. Jede Person aus der Runde zeigt dabei seine Zustimmung, Enthaltung oder Ablehnung durch das Zeigen seiner Faust oder Finger.

Entscheidung herbeiführen

  • 1 Finger zu zeigen heißt, dass noch bestimmte Probleme besprochen werden müssen und Änderungen vorgeschlagen werden, die zu einer Annäherung führen.
  • 2 Finger bedeutet, dass der Vorschlag gut ist, aber kleinere Probleme noch diskutiert werden müssen.
  • 3 Finger drücken aus, dass es eine gute Entscheidung darstellt und der Vorschlag ohne weitere Diskussionen akzeptiert wird.
  • 4 Finger bestätigen die Entscheidung und zeigen an, dass man bereit ist dafür zu arbeiten.
  • 5 Finger gehen noch einen Schritt weiter und bekunden die Mithilfe bei der Umsetzung.

Die Faust bedeutet dabei, dass noch ausführlicher über den Vorschlag gesprochen werden sollte und noch kein Konsens hergestellt werden kann.

Hält jemand weniger als drei Finger in die Höhe, sollte immer die Gelegenheit gegeben werden, die Meinung zu äußern. Wenn alle im Raum mit mindestens 3 Fingern zustimmen, ist der Konsens hergestellt.

Schätzung ermitteln

Eine abgewandelte Ansatz setze ich auch zum Schätzen von Stories ein. Hat der Product Owner im Refinement eine Story vorgestellt, dann schätzt das Team mit der folgenden Skala:

  • 1 Finger – 1 Story Point
  • 2 Finger – 2 Story Points
  • 3 Finger – 3 Story Points
  • 4 Finger – 5 Story Points
  • 5 Finger – 8 Story Points

Unter Zuhilfenahme der zweiten Hand, kann die Skala fortgeführt werden. Die Faust bedeutet, dass die Story von der Person noch nicht verstanden wurde und geschätzt werden kann.

Graphic Resource: Background vector designed by Freepik

Schreibe einen Kommentar


*