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Management

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Führen ohne zu führen

„Taktschlagen kann man in fünf bis zehn Minuten lernen, alles andere aber macht jeder Dirigent anders.“ [Daniel Harding]

Häufig werden (Projekt)Manager mit Dirigenten verglichen bzw. als solche bezeichnet. Sie leiten ihr Ensamble und versuchen mit Hilfe von Standards und Tools ein erfolgreiches Gesamtkunstwerk zu schaffen. Jeder (Projekt)Manager agiert hier anders: der eine kontrolliert mehr, der andere weniger. Manche schaffen Freiräume, manche setzen starre Grenzen.

Bei Thomas Weller (www.thomasweller.de) bin ich auf einen tollen TED Vortrag aufmerksam geworden. Die Idee des Vortrags und der Vortragsstil sind grandios. Der Vortrag ist schon einige Jahre alt, aber die 20 Minuten lohnen sich wirklich.

Doing without Doing

Passend zum Thema habe ich diese Aufnahme von Deutschlandradio Kultur mit dem Titel Richtig Führen – Manager üben sich im Dirigieren eines Orchesters gefunden.

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Gastbeitrag: Faule Projektmanager

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Im letzten Jahr hatte ich das große Vergnügen, an einem Vortrag von Peter Taylor teilzunehmen. Peter sagt von sich selbst, dass er ein Lazy Projectmanager sei. Diese provokante Bezeichnung macht natürlich neugierig. Nun haben wir vermutlich alle in der Schule gelernt, dass das englische Wort „lazy“ auf deutsch „faul“ bedeutet. bab.la Wörterbuch übersetzt „lazy“ mit „faul“, „langsam“, „träge“ und „lustig“. Keine dieser Übersetzungen wird aber einem Lazy Projectmanager gerecht.

Peter bringt das Beispiel des preußischen Generalfeldmarschalls Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke (*1800 – †1891), der seine Offiziere in vier Kategorien eingeteilt hat:

  • Kategorie A: dumm und faul
  • Kategorie B: intelligent und tatkräftig
  • Kategorie C: dumm und tatkräftig
  • Kategorie D: intelligent und faul

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Konsens schaffen mit einer Hand

Häufig fällt es in einer Gruppe schwer, zu einer einstimmigen Meinung zu kommen. Ein nützliches Werkzeug, um eine Entscheidung herbeizuführen, ist die Fist to Five Methode. Die Technik wird folgendermaßen angewandt: Der Moderator formuliert eine Entscheidung die getroffen werden soll. Jede Person aus der Runde zeigt dabei seine Zustimmung, Enthaltung oder Ablehnung durch das Zeigen seiner Faust oder Finger.

Entscheidung herbeiführen

  • 1 Finger zu zeigen heißt, dass noch bestimmte Probleme besprochen werden müssen und Änderungen vorgeschlagen werden, die zu einer Annäherung führen.
  • 2 Finger bedeutet, dass der Vorschlag gut ist, aber kleinere Probleme noch diskutiert werden müssen.
  • 3 Finger drücken aus, dass es eine gute Entscheidung darstellt und der Vorschlag ohne weitere Diskussionen akzeptiert wird.
  • 4 Finger bestätigen die Entscheidung und zeigen an, dass man bereit ist dafür zu arbeiten.
  • 5 Finger gehen noch einen Schritt weiter und bekunden die Mithilfe bei der Umsetzung.

Die Faust bedeutet dabei, dass noch ausführlicher über den Vorschlag gesprochen werden sollte und noch kein Konsens hergestellt werden kann.

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