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September 2011

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Serie Product Owner im Potrait – Eine Rolle, viele Herausforderungen

Die Rolle des Product Owners ist unbenommen eine der herausforderndsten Rollen in der agilen Entwicklung. Daher ist es umso wichtiger, bei der Auswahl genau darauf zu achten, dass diese zentrale Rolle richtig besetzt wird, um den hohen Anforderungen und Herausforderungen zu entsprechen. Alles läuft durch die Hand des Product Owners – er trägt die Verantwortung für das Produkt. Er fungiert als Schnittstelle zum Management und zu internen und externen Projektinteressenten und –beteiligten, sowie zu seinem Team. Dabei stehen für den Product Owner die Bedürfnisse des Kunden im Vordergrund. Diesen Bedürfnissen entspricht er durch die Kenntnis der Marktanforderungen, der zeitlichen und monetären Wichtigkeit der kommenden produktspezifischen Themen. Deshalb plant und führt er das Projekt in enger Zusammenarbeit mit dem Team und dem Scrum Master.

Die Erfahrungen aus vielen Projekten zeigen, dass auf eine vernünftige Besetzung der Rolle als Product Owner großen Wert gelegt werden sollte. Die richtige Auswahl ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, da man sich ansonsten schnell auf einen kritischen Pfad begibt und damit

  • den Erfolg eines Produkts oder das Unternehmen gefährdet,
  • Kundenbedürfnisse nicht erfüllt,
  • monetäre Ressourcen verschwendet,
  • die Stärken des Entwicklungsteams nicht nutzt oder
  • die Arbeit eines Scrum Masters / Agilen Coaches zu Staub werden lässt.

Starke Product Owner vereinen viele Talente in sich. Ich verrate kein Geheimnis wenn ich sage, dass es nur wenige gibt, die diese Rolle optimal ausfüllen und leben. Ich habe einige Product Owner kennengelernt und versucht, die Anforderungen an die optimale Ausgestaltung der Rolle in folgendem Schaubild festzuhalten. Weiterlesen

agileee

AgileEE 2011 – A hot spot on Agile

Jurgen Apello, Alistair Cockburn, J. B. Rainsberger, Vasco Duarte, Robin Dymond, Danny Kovatch und viele mehr, wie bspw. Sven, einige meiner Kollegen und ich, waren auf der Agile Eastern Europe Conference 2011 in Kiev zu Gast. Die Tage in Kiev waren (wie im vergangenen Jahr) wieder sehr inspirierend und ich konnte wiederholt eine Menge Anregungen mitnehmen. Inspiriert hat mich nicht nur wieder Stadt und Menschen in Kiev, sondern auch die vielen guten Vorträge während der zweitägigen Konferenz.  

Zudem konnte ich zwei Tage vor der Konferenz dem Management 3.0 Kurs mit Jurgen Apello (@jurgenappelo) beiwohnen, der in einer kleinen Runde von 15 Leuten stattfand. Der Kurs hat sich wirklich gelohnt und meine Kollegen und mich in viele energiereiche Diskussionen involviert. Seine guten praktischen Spiele haben uns dazu veranlasst, auch nach dem Kurs unsere Gedanken freien Lauf zu lassen.  Wir haben viele Fragen und Aufgaben mitgenommen, die es in den kommenden Wochen zu beantworten gilt.

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Retrospektiven nachhaltig gestalten – Interview Diana Larsen

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Diana Larsen

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit ein Interview mit Diana Larsen, Co-Autorin des Buches „Agile Retrospectives: Making Good Teams Great!„, zu führen. Diana Larsen, die neben ihrer Karriere als Beraterin und Unternehmerin auch dem Board of Directors der Agile Alliance angehört, ist aktuell in vielen Ländern rund um den Erdball unterwegs, um Führungskräfte und Teams bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit technischen Experten, richtet Diana den Fokus auf die menschliche Seite der Organisationen, Teams und Projekte. Sie gibt ihren Kunden die Werkzeuge an die Hand, die sie zur Ausgestaltung der Arbeitsumgebung benötigen, um produktive Teams zu schaffen. Sie zeigt Lösungen und Möglichkeiten auf, wo andere nur Barrieren und Hindernisse sehen.

Im Interview beantwortet Diana meine Fragen zu häufigen Problemfällen bei der Durchführung von agilen Retrospekiven und wie man diese vermeiden kann.

Diana, ich freue mich wirklich darüber, dass du Zeit für dieses Interview findest. Ich habe mir viele Gedanken über eine Einstiegsfrage gemacht, konnte mich jedoch nicht entscheiden. Daher frage ich dich, was für eine Frage hast du über das Thema agile Retrospektiven noch nicht gehört?

Seit 2006, als das Buch erschien, habe ich viele unerwartete Fragen gehört. Die Gruppe von Agilisten und Projektmanagern ist sehr gründlich in ihrem Denken.  Ich denke, ich habe noch nie gehört „Warum ähnelt eine agile Retrospektive dem Verzehr eines Elefants?“

Warum ähnelt eine agile Retrospektive dem Verzehr eines Elefanten?

Man muss bei beiden einen Bissen nach dem anderen machen. Es funktioniert nicht, wenn man es ohne Planung tut.
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7 interessante Antworten von Andreas Heilwagen

Andreas Heilwagen ist Projekt- und Turn-Around-Management-Experte. Neben seiner Tätigkeit als CTO bei DailyDeal, hat er sich auf die Weiterentwicklung von Scrum und Projektmanagementsystemen auf Basis von Standards und Normen wie dem PMBOK Guide, PRINCE2, DIN 69901 und NCB/ICB spezialisiert.

Andreas war viele Jahre VP Communication im PMI Berlin/Brandenburg Chapter und als Mitglied des Ausschusses NQSZ-4 beim DIN e.V. in die Entwicklung der nationalen Projektmanagementnorm DIN 69901 und der ersten internationalen PM-Norm ISO 21500 involviert. Mit über 20 Jahre Berufserfahrung, davon 13 Jahre in Selbstständigkeit und Arbeitsstationen wie bspw. Director IT Operations der Jamba! AG, div. Positionen bei mobile.de und Beratung von Unternehmen wie OTTO, Telekom oder 1&1 haben ihn zu einem Experten mit umfangreichen Know-how gemacht.

Auf www.unlocking-potential.de betreibt er das führende Scrum- und Projektmanagement-Blog in Deutschland. Seit einiger Zeit gibt es dort auch eine spezielle Kategorie zum Thema agile Methoden mit Scrum unter www.beyond-scrum.de. Darüber hinaus beantwortet er auf seinem PM-Podcast (www.pm-podcast.de) interessante Fragen zum Thema Projektmanagement und Scrum.

Freuen Sie sich auf die 7 interessanten Antworten von Andreas Heilwagen.

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