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Februar 2010

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Führen ohne zu führen

„Taktschlagen kann man in fünf bis zehn Minuten lernen, alles andere aber macht jeder Dirigent anders.“ [Daniel Harding]

Häufig werden (Projekt)Manager mit Dirigenten verglichen bzw. als solche bezeichnet. Sie leiten ihr Ensamble und versuchen mit Hilfe von Standards und Tools ein erfolgreiches Gesamtkunstwerk zu schaffen. Jeder (Projekt)Manager agiert hier anders: der eine kontrolliert mehr, der andere weniger. Manche schaffen Freiräume, manche setzen starre Grenzen.

Bei Thomas Weller (www.thomasweller.de) bin ich auf einen tollen TED Vortrag aufmerksam geworden. Die Idee des Vortrags und der Vortragsstil sind grandios. Der Vortrag ist schon einige Jahre alt, aber die 20 Minuten lohnen sich wirklich.

Doing without Doing

Passend zum Thema habe ich diese Aufnahme von Deutschlandradio Kultur mit dem Titel Richtig Führen – Manager üben sich im Dirigieren eines Orchesters gefunden.

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Gastbeitrag: Faule Projektmanager

Gastbeitrag: Sven Röpstorff www.agiletransparency.com

Im letzten Jahr hatte ich das große Vergnügen, an einem Vortrag von Peter Taylor teilzunehmen. Peter sagt von sich selbst, dass er ein Lazy Projectmanager sei. Diese provokante Bezeichnung macht natürlich neugierig. Nun haben wir vermutlich alle in der Schule gelernt, dass das englische Wort „lazy“ auf deutsch „faul“ bedeutet. bab.la Wörterbuch übersetzt „lazy“ mit „faul“, „langsam“, „träge“ und „lustig“. Keine dieser Übersetzungen wird aber einem Lazy Projectmanager gerecht.

Peter bringt das Beispiel des preußischen Generalfeldmarschalls Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke (*1800 – †1891), der seine Offiziere in vier Kategorien eingeteilt hat:

  • Kategorie A: dumm und faul
  • Kategorie B: intelligent und tatkräftig
  • Kategorie C: dumm und tatkräftig
  • Kategorie D: intelligent und faul

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http://thepaulrayner.com/about/

Der Einsatz von Cucumber in Scrum

Vor einiger Zeit habe ich darüber berichtet, dass wir in unserem laufenden Projekt über die Definition of Done (DoD) gesprochen haben, um diese zu überprüfen und zu erneuern. Dabei kam von den Teammitgliedern der Vorschlag, Cucumber (www.cukes.info) als Teil der DoD einzusetzen. Ein großartiger Gedanke, wie sich herausstellte.

BDD – Ein kurzer Exkurs

Behavior Driven Development (BDD) ist eine Form des agilen Entwickelns, welches es den Softwareentwicklern und Testern eines Teams sowie dem Business Verantwortlichen (oder Stakeholdern) ermöglicht, auf einer Ebene zu kommunizieren. Das bedeutet, die Testfälle werden so geschrieben, dass die Stakeholder sie lesen können – in „Plain Text“. Es wird dabei nicht wie in der testgetriebenen Entwicklung (TDD) ein Testfall definiert, sondern eine Erwartung. Diese kann bspw. ein Akzeptanzkriterium für ein Backlog Item darstellen. Man kann somit sagen, dass eine ausführbare Spezifikation des zu entwickelnden Features geschrieben wird. Weiterlesen

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Mit dem Herz dabei

Durch Zufall bin ich vor einiger Zeit, bei einem Gespräch mit einem Entwickler aus einem meiner aktuellen Scrum Teams, darauf aufmerksam geworden, dass er freizeitlich Herz Meditationen praktiziert. Ja, ich konnte mir am Anfang auch nichts darunter vorstellen – aber es macht Spaß, das Innere Lachen zu praktizieren.

Aus dem Gespräch ergab sich die Idee, einmal pro Woche eine Herz Meditation für die Mitglieder des Teams anzubieten. Nun sitzen wir seit einiger Zeit einmal wöchentlich am Morgen in einer kleinen Runde und meditieren gemeinsam. Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig. Praktisch läuft diese fünfzehnminütige Session nach folgendem Schema ab: Weiterlesen

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