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Januar 2010

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Zitat des Tages – Fragen

„Effective management always means asking the right question.“ [Robert Heller]

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Teamarbeit – Konzept wechselnder Eigentümer

In der letzten Woche habe ich einen kurzen Beitrag über Programmierung in Paaren verfasst. Pairprogramming involviert jedoch häufig nur die beiden Entwickler, die sich gerade mit dem Backlog Item auseinandersetzen. Auf der Website Agile in Action bin ich auf eine interessante Methode aufmerksam geworden, weitere Entwickler in die Fertigstellung einer Story einzubeziehen: Rolling Ownership.

Rolling Ownership bedeutet, dass es der Prozess ermöglicht, möglichst viele Entwickler aus dem Team in die Entwicklung einer Story einzubeziehen. Wenn ein neues Backlog Item angefangen wird, erklärt sich jemand als Freiwilliger diese Story zu übernehmen und ein Zweiter, dass er mit demjenigen an der Story arbeiten möchte. Bis zur Mittagszeit arbeiten die beiden an der Story. Danach gibt der Eigentümer die Story an seinen morgendlichen Partner ab und kümmert sich um ein anderes Item. Der Partner erhält einen neuen Freiwilligen um an der Story weiterzuarbeiten. Dies wird für alle Stories – die in Bearbeitung hängen – gleich gemacht. Weiterlesen

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Das Daily Stand-up Meeting variieren

Eines der Meetings des Scrum Frameworks ist das tägliche 15-minütige Stand-up Meeting, welches dem Team dazu dient, den aktuellen Status auszutauschen. Das Meeting hat einen festgelegten Ablauf, wird jedoch erfahrungsgemäß in jedem Scrum Team anders abgehalten. Hier einige Informationen, persönliche Erkenntnisse und interessante Abwandlungen.

Der „Standard“

A good stand-up will feel self-managed. [Yason Yip] Das Meeting dient den Team Mitgliedern zum Informationsaustausch und ist bewusst kurz gewählt, um anschließend die Kommunikation untereinander oder in Einzelgesprächen anzuregen. Es läuft standardmäßig nach folgendem Grundschema ab:

  • auf 15 Minuten begrenzt (timeboxed)
  • alle Teilnehmer sind anwesend und stehen im (Halb)Kreis vor dem Scrum Board
  • jedes Team Mitglied ist nacheinander an der Reihe und informiert die anderen Teammitglieder über folgende drei Fragen:
    • Was habe ich seit dem letzten Stand-up erreicht?
    • Was will ich bis zum nächsten Stand-up erreichen?
    • Was hindert mich im Moment daran, meine Arbeit zu machen? (Impediments)
  • die Redezeit pro Teammitglied ist beschränkt und sollte sich auf die entsprechenden Karten fokussieren
  • der Scrum Master moderiert (wenn nötig) das Meeting und notiert sich ggf. die genannten Impediments
  • der Product Owner nimmt im besten Fall immer teil und steht für Fragen zur Verfügung
  • die passive Teilnahme am Meeting steht jedem Stakeholder offen
  • das Meeting findet am Vormittag immer zur selben Zeit statt

Den besten und ausführlichsten Beitrag, den ich über das Daily Stand-up gelesen habe, lautet It’s Not Just Standing Up: Patterns of Daily Stand-up Meetings und ist von Jason Yip. Zudem empfehle ich diesen älteren Beitrag, der Tipps zum Daily Scrum enthält. Es sind nicht unbedingt die Tipps die interessant sind… sondern eher die entbrannte Diskussion.

Hier einige Vorschläge, das tägliche Meeting anzupassen.

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Meine Bücher aus 2009

Ich habe mir im letzten Jahr viele Bücher gekauft und meine Buchliste für das neue Jahr füllt sich zunehmend. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei:

Geschichten vom Scrum: Von Sprints, Retrospektiven und agilen Werten 

Ich bin noch nicht ganz fertig mit dem Buch, jedoch total begeistert. Holger Koschek beschreibt anhand von Geschichten die Nutzung von Scrum. Im Buch werden die grundlegenden Elemente des Frameworks vermittelt. Das etwas andere Fachbuch.

Scrum mit User Stories 

Scrum mit User Stories ist für mich eines der besten Scrum Bücher des letzten Jahres. Die gut ausformulierten Beispiele und praktische Anleitungen sind sehr praxisnah und haben mir besonders gut gefallen. Beim Lesen hatte ich häufig „Aha“-Effekte und habe mir für meine eigene praktische Tätigkeit viele Notizen gemacht. Das Buch liest sich sehr flüssig und ist in sich schlüssig aufgebaut. Gerade die Abschnitte zu den User Stories, dem Schneiden der Stories und dem Planen mit Stories haben mein Interesse geweckt. Weiterlesen